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Disziplinarverfahren

Das Disziplinarrecht ist Teil des Beamtenrechts und regelt, welches Verhalten einer im öffentlich-rechtlichen Dienst- und Treuverhältnis beschäftigten Person als Dienstvergehen geahndet wird. Dazu zählt die Aufklärung des Sachverhalts und die Feststellung, welche Rechtsfolgen sich für den Beamten aufgrund der Sachverhaltsfeststellungen ergeben.
Das Disziplinarrecht hat eine Schutzfunktion. Es dient der Aufrechterhaltung der Integrität des Berufsbeamtentums sowie der Wahrung des Ansehens des öffentlichen Dienstes gegenüber der Allgemeinheit. Gleichzeitig dient es aber auch dem Schutz des Beamten.
Sobald dem Beamten mitgeteilt wird, dass gegen ihn ein Disziplinarverfahren eingeleitet wird, ist empfehlenswert, anwaltlichen Rat einzuholen. Insbesondere dann, wenn eine vorsätzliche Straftat im Raume steht, ist anwaltlicher Beistand mehr als ratsam. Strafrechtliche Bewertungen strahlen auf das Beamtenverhältnis aus. Wird beispielsweise eine Beamtin oder ein Beamter wegen einer vorsätzlichen Straftat zu einer Freiheitsstrafe von mindestens einem Jahr verurteilt, endet das Beamtenverhältnis mit der Rechtskraft des Urteils. Zögern Sie daher nicht bei der Einleitung eines Disziplinarverfahrens einen Anwalt um Rat zu fragen. Für Fragen rund um das Thema Disziplinarrecht steht Ihnen Rechtsanwalt Reckling gerne zur Verfügung.